Der Parkplatz zum Wildpark Donsbach liegt auf der rechten Seite direkt am Ortseingang wenn man Richtung Dillenburg/Haiger fahrt.

Öffnungszeiten:

Von April bis Oktober von 10:00 bis 18:00 Uhr und  von November bis März von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Der Kiosk und die Oranienhütte sind jeweils von 11Uhr bis der Park schließt geöffnet. Am Montag  ist Ruhetag (außer an Feiertagen).

Dauer:

Wir waren ca. 3 Stunden vor Ort.

Eintritt:

Erwachsene (ab 16 Jahre): 2€

Kinder (ab 3 Jahre): 1 €

Unterwegs:

Wir waren, wie so oft, mit Buggy und Babytrage unterwegs. Der Weg führt vom Parkplatz bergauf und verläuft dann ab dem Kiosk gerade bis man den den Wildpark verlässt. Danach führt ein sehr steiler Weg in Serpentinen nach unten. Mit dem Buggy und dem Kind in der Trage habe ich mir das nicht zugetraut. Wir haben daher den längeren Alternativweg über die asphaltierte Straße genommen.

Wildpark Donsbach – Erfahrungsbericht

Vom Parkplatz aus laufen wir einige Meter bis wir den ersten Futterautomaten erreichen. Hier ziehen wir uns für 1€ eine Futterbox. Mit dieser Box können wir dann alle Tiere im Wildpark füttern.  Im ersten Gehege an dem wir vorbeikommen ist das Damwild-, Sikawild- und Rotwild-Gehege. Alle Tiere teilen sich das großflächige Areal.

Damwild im Gehege im Wildpark Donsbach
Damwild im Gehege im Wildpark Donsbach

Am Gehege vom Damwild, Sikawild und Rotwild entlang

Nach ein paar Minuten kommen wir an einer Aussichtsplattform vorbei. Wir sehen zwar keine Tiere, wollen aber trotzdem einmal hinauf um einen anderen Blickwinkel auf das Gehege zu bekommen. Oben angekommen ist immer noch kein Tier in Sicht. Wir haben aber einen wunderbaren Blick über die gesamte Freifläche die sich vor unseren Augen erstreckt. Da wirklich kein Tier zu sehen ist gehen wir aber wieder weiter.

Überblick über das Wildgehege von der Aussichtsplattform im Wildpark Donsbach
Überblick über das Wildgehege von der Aussichtsplattform im Wildpark Donsbach

Nach ein paar Minuten kommen wir an einer Sitzgruppe vorbei. Hier bleiben wir einen kurzen Moment stehen und verschnaufen, nach dem langen Weg bergauf. Auf einmal, ohne das wir es bemerkt haben, stehen zwei Tiere neben uns am Zaun. Wir machen ein paar Bilder und freuen uns darüber das die Tiere so zahm sind. Erst später fällt mir ein, dass wir  eine Futterbox dabei haben und sie bestimmt etwas essen wollten.

Hirschkuh mit Jungem am Gehegezaun
Hirschkuh mit Jungem am Gehegezaun

Während wir weiter am Gehege entlang laufen kommen wir an einer Tierweitsprung-Station vorbei. So eine Station haben wir bereits bei unserer Wanderung auf dem Waldlehrpfad in Braunfels gesehen.

Tierweitsprung - Station
Tierweitsprung – Station

Nach ein paar Meter entdecken wir Klanghölzer, auch die haben wir bereits bei unserer Wanderung in Braunfels ausprobieren dürfen. Nichts desto trotz macht es meiner Großen heute wieder genauso Spaß auf das Holz zu schlagen. Natürlich mit Unterstützung von Mama.

Klanghölzer zum musizieren im Wildpark Donsbach
Klanghölzer zum musizieren im Wildpark Donsbach

Und auf einmal taucht ein Hirsch auf. Gerade als wir die Lichtung verlassen und in den Wald eintauchen steht er da. Direkt am Zaun. Da wird diesmal nicht lang überlegt und die Futterbox heraus geholt. Los gehts!

Stolzer und ganz zahmer Damhirsch im Wildpark Donsbach
Stolzer und ganz zahmer Hirsch im Wildpark Donsbach
Fütterzeit im Wildpark Donsbach
Fütterzeit im Wildpark Donsbach

Es ist wirklich so schön zu sehen, wie sich meine Große freut wenn sie die Tiere füttern kann und wie zahm die Tiere hier sind. Normal mache ich in meinen Blogartikeln auch eher neutrale Bilder ohne Menschen. Aber ich möchte euch in diesem Artikel an der Nähe die wir mit den Tieren hatten gerne teilhaben lassen.

Ein Besuch bei den Wildschweinen

Als nächstes biegen wir nach rechts ab zu den Wildschweinen. Da diese kein Interesse an uns zu haben scheinen, schauen wir ihnen nur kurz zu und machen uns dann weiter auf den Weg zu den Eseln und dem Pony.

Entspannte Wildschweine im Wildpark Donsbach
Entspannte Wildschweine im Wildpark Donsbach

Kurze Pause beim Pony und den Eseln

Das Pony ist zwar ganz besonders zutraulich, aber leider ist es nicht erlaubt das Pony zu füttern. Während meine Große sich dem Pony widmet nutze ich die Gelegenheit um der Kleinen, die ich in der Babytrage mit mir herumschleppe, zu stillen und zu wickeln. Dafür haben wir hier wirklich ein ruhiges Plätzchen ausgesucht. Außer uns kommt hier keiner vorbei, da der Rundweg hier nicht entlang geht. Um weiter zu laufen müssen wir daher wieder ein kurzes Stück zur Kreuzung zurück laufen.

Wer ist denn das? Ein altes Pony im Wildpark Donsbach
Wer ist denn das? Ein altes Pony im Wildpark Donsbach

Fütterung des hungrigen Sikawildes

Direkt an der Kreuzung gibt es ein Gehege mit Sikawild. Die Tiere scheinen auch fast am *verhungern* zu sein, so nah wie sie an uns herankommen. Also geben wir ihnen natürlich wieder etwas.

Auch hier wurde wieder fleißig gefüttert
Auch hier wurde wieder fleißig gefüttert

Spielplatzbesuch im Wildpark Donsbach

Nachdem wir das Sikawild hinter uns gelassen haben kommen wir an einem Spielplatz vorbei. Gier gibt es einen Sandkasten, zwei Rutschen, eine Hängebrücke, mehrere Schaukeln, eine Wippe, einige Balancierelemente und ein Rollrad. Da wir nur noch wenig Zeit haben rutschen wir ein paar Mal, Wippen eine Runde und gehen dann weiter. Insgesamt ist der Spielplatz aber sehr schön aufgebaut und gut gepflegt.

Ein rießiger Spielplatz im Wildpark Donsbach
Ein rießiger Spielplatz im Wildpark Donsbach

Kurze Rast und Eintritt zahlen

Wir kommen nun an der Oranienhütte und am Kiosk vorbei. Wer auf Toilette muss kann hier die Sanitäranlagen besuchen. Wir gehen zum Kiosk und zahlen unseren Eintritt. Hier kann man sich unter anderem auch eine Bratwurst im Brötchen, Currywurst und Pommes bestellen, alles derzeit natürlich mit Abstand.

Gaststätte und Ticketkauf für den Eintritt in den Wildpark Donsbach
Gaststätte und Ticketkauf für den Eintritt in den Wildpark Donsbach

Streichelzoo mit Schweinen und Ziegen

Unsere nächste Station ist der Streichelzoo. Dieser ist leider wegen der Hygienemaßnahmen geschlossen. Wir können aber vom Rand des Geheges die Schweine und Ziegen sehen. Die Ziegen sind sogar so aufdringlich, dass sie auf den Zaun klettern und drüber schauen. Da können wir nicht nein sagen und füttern natürlich auch ein paar Ziegen.

Muffelwild im Wildpark Donsbach

Bevor wir den Wildpark wieder verlassen, kommen wir am Muffelwild vorbei. Hierzu möchte ich euch gerne unsere Erfahrungen mit den Mufflons weitergeben.

Bereits als wir näher zum Gehege kamen, wurden die Mufflons auf uns aufmerksam und versammelten sich am Zaun. Mir war klar, dass sie etwas zu essen erwarteten. Zum Glück hatten wir noch einen kleinen Rest Futter übrig.

Da so viele Tiere bereits am Zaun standen war mir klar, dass das nicht gut geht wird wenn meine Große jetzt mit einem Futterkorn versucht ein Tier zu füttern. Also schüttete ich erst einmal so gut wie den ganzen Rest den wir noch hatten in das Gehege.

Daraufhin stürmten alle Mufflons auf die Stelle an der ich das Futter hin geschüttet hatte. Während die ganze Mufflonherde nun versuchte etwas abzubekommen stand meine Große am Zaun und wartete auf ein Mufflon. Wir hatten Glück, es kam sogar ein Mufflonbock den sie stolz und überglücklich füttern konnte.

Und jetzt könnt ihr euch das ganze noch einmal in Bilder anschauen. 😀

Muffelwild kommt im Wildpark Donsbach an den Zaun am Gehege
Muffelwild kommt im Wildpark Donsbach an den Zaun am Gehege
Das Muffelwild stürtzt sich auf das Futter
Das Muffelwild stürtzt sich auf das Futter
Unsere Große kann ganz in Ruhe einen Mufflonbock füttern.
Unsere Große kann ganz in Ruhe einen Mufflonbock füttern.

Fazit: Wildpark Donsbach

Ich bin stark begeistert vom Wildpark Donsbach. Wahrscheinlich weil ich mir bei einem Eintritt von 2€ nicht viel erwartet habe. Das die Tiere aber so zahm sind und wir den Tieren so nah kommen werden habe ich vorher nicht erwartet. Das war für uns ein wirklich einmaliges Erlebnis und bisher einer der schönsten Wildparkbesuche.
 

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